Die Automaten sind tot, lang leben die Automaten

Die Automaten sind tot, lang leben die Automaten

Während klassische Snackautomaten im öffentlichen Raum an Bedeutung verlieren, gewinnen sie in Unternehmen an Relevanz. Self-Service-Automaten optimieren Prozesse, sparen Ressourcen und bieten 24x7 Verfügbarkeit.


Der Schweizer Marktführer Selecta steckt tief in den roten Zahlen. Einst als unangefochtener Anbieter für schnelle Snacks und Getränke etabliert, leidet das Unternehmen unter veränderten Ladenöffnungszeiten und wachsender Konkurrenz. Durch verlängerte Öffnungszeiten an Bahnhöfen haben Snackautomaten an Relevanz verloren, da Konsumenten heute bequem auf eine breitere Auswahl zurückgreifen können. Gleichzeitig sind die ländlichen Standorte weniger profitabel, und hohe Schulden belasten das Unternehmen weiter.

Automaten sterben nicht aus – sie wandern ins Business-Umfeld

Während Snackautomaten, auch Vending Machines genannt, im öffentlichen Raum immer weniger relevant werden, steigt die Nachfrage in Unternehmen. Der Grund: Im Business-Umfeld gibt es mehr denn je Bedarf an automatisierten Lösungen – und es gibt keine Alternative, wie sie der Einzelhandel im öffentlichen Raum geschaffen hat.

Die Nachfrage nach Self-Service-Automaten wächst insbesondere in modernen Unternehmen, wo sie den Mitarbeitenden eine flexible und effiziente Möglichkeit zur Beschaffung von Snacks und Arbeitsmitteln bieten.

Wie sich Snackautomaten neu erfinden

Ein Unternehmen, das diesen Trend früh erkannt hat, ist Felfel. Das Schweizer Familienunternehmen hat sich auf smarte Snackautomaten für den Arbeitsplatz spezialisiert und stellt seinen Kunden hochwertige, gesunde Verpflegungsoptionen bereit. Felfel hat sich inzwischen als führender Anbieter für smarte Büroverpflegung etabliert und ist mittlerweile in über 900 Unternehmen mit rund 140.000 Nutzern vertreten. Diese Entwicklung zeigt, dass Automaten nicht aus der Mode geraten – sie müssen nur neu gedacht werden.

  • «Automaten sterben nicht aus – sie wandern dorthin, wo sie echten Mehrwert bieten: in Unternehmen, die auf Automatisierung und Self-Service setzen.»

Es muss nicht zwingend essbar sein

Der Siegeszug der Automaten macht nicht bei Snacks halt. Auch in der IT wird zunehmend auf Self-Service-Lösungen gesetzt, um den Betrieb effizienter zu gestalten.

Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von IT-Automaten, die es Mitarbeitenden ermöglichen, sich rund um die Uhr mit benötigtem IT-Zubehör zu versorgen – sei es ein Headset, eine Maus oder ein Ersatz-Laptop. In Unternehmen, die auf automatisierte Lösungen setzen, müssen IT-Teams nicht mehr manuell Arbeitsmittel ausgeben oder deren Rückgabe verwalten. Stattdessen erledigt ein Smart Locker kombiniert mit einem IT-Automaten diesen Prozess, oft sogar integriert in das bestehende IT-Asset-Management-System.

Gerade in Unternehmen, die international tätig sind oder flexible Arbeitsmodelle anbieten, bietet diese Lösung enorme Vorteile. IT-Support muss nicht mehr physisch vor Ort sein, und Mitarbeitende können auch ausserhalb der regulären Arbeitszeiten auf benötigte Geräte zugreifen.

Vending Machines haben eine Zukunft – nur nicht im öffentlichen Raum

Während Anbieter wie Selecta im öffentlichen Raum zunehmend an Relevanz verlieren, sind Automaten in der Geschäftswelt gefragter denn je. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Anpassung an veränderte Bedürfnisse.

Ob in der Büroverpflegung durch Unternehmen wie Felfel oder im IT-Asset-Management mit intelligenten IT-Automaten wie cora – Automaten sind längst nicht am Ende, sondern erleben einen gezielten, neuen Boom.

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